Wenn Hermes den Raum betritt

hermes.jpg (38427 Byte)Kurzbeschreibung
Plädoyer an den gesunden Menschenverstand, nicht nur in den Führungsetagen.

Umschlagtext
Wie sich Führungskräfte in Politik und Wirtschaft, aber auch "Normalsterbliche" aus bedrohlichen Sinnfindungskrisen mit einhergehender Sprachlosigkeit befreien können, legt der erfahrene Hypnosetherapeut und Trainingsmanager Klaus J. Miegel dar. Dabei mißt er dem oft verkannten Unterbewußtsein eine besondere Bedeutung zu, denn es kann Menschen blockieren, ja geradezu versklaven, bei entsprechender Kenntnis seiner Wirkung aber auch gezielt zur Überwindung von Problemen beitragen. Wenn Hermes den Raum betritt - ein leidenschaftliches Plädoyer an den gesunden Menschenverstand, nicht nur in den Führungsetagen.


Eine kurze Einleitung zu meinem Buch

Zum Geleit: Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich genau erklären läßt. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Wenn Hermes den Raum betritt Was für ein Titel werden Sie nun vielleicht gleich hier denken! Insbesondere, da es sich bei dem entsprechenden Buch ja um ein Buch über das Management handelt. Was soll denn das nun wieder heißen? Ich werde es Ihnen erklären. Bei Hermes, der den Raum betritt, handelt es sich um den alten griechischen Mythos vom kurzen aber heftigen Einfluß dieses Götterboten auf die menschliche Kommunikation, indem er durch seine dominierende Präsenz in einem bestimmten Raum für absolute Stille und eine kurze Denk- und Redepause sorgt. Bestimmt haben auch Sie bereits einmal eine Situation erlebt, die bei den alten Griechen zu diesem Mythos führte. Sicher waren Sie schon einmal Zeuge, als plötzlich, beispielsweise auf einer Party bei der es besonders hoch herging, oder während einer besonders hitzigen Diskussion, jäh ein kurzer, geradezu unnatürlicher Moment der Stille auftrat. In solchen abrupten Atempausen, so glaubten die alten Griechen, habe Hermes jeweils ganz kurz ihren Raum betreten, um damit den anwesenden Menschen kurz die Sprache zu verschlagen und ihnen zu einer flüchtigen aber wesentlichen Denkpause zu verhelfen. In Augenblicken wie diesen, so vermuteten sie, habe Hermes der Sohn des Zeus und der Hera, der Bote der Götter, Gott der Diebe, der Herden, der Reisenden und der Händler flüchtig ihre Nähe gesucht. Eine Mythologie, -- gewiß! An solche veralteten Mythologien wird selbstverständlich heutzutage kein vernünftiger Mensch mehr glauben -- oder --?

Zumindest jedoch keiner unserer knallharten, aufrechten, logischen und rationalen Manager!

Wirklich nicht? Ooooh doch! ---- Denn diese nur angeblich so rationalen Burschen von Managern und Topmanagern glauben noch ganz andere Sachen! Sie vertrauen auf Mythologien die noch weit fadenscheiniger sind als diese Mythologie von "Hermes welcher einen Raum betritt". Sie glauben oft an so groteske und unsinnige Mythen, daß man sich sowohl im Hades als auch auf dem Olymp (wenn es sie gäbe) über soviel Naivität der sterblichen "Führer" wahrscheinlich vor Lachen ausgeschüttet hätte. Die Mythen die ich hier meine, sind moderne Managementmythologien, samt und sonders!

Das Thema Management, oder besser das Thema Mißmanagement, ist heute aktueller denn je! Selbst im Gesprächen kann man sich heute kaum noch auf Grundlage von "Tatsachen" mit deutschen Managern auseinandersetzen, obwohl sie ja dem Vernehmen nach "Tatsachen" als einzige Entscheidungskriterien akzeptieren und gelten lassen. Ihre Argumente sind fast immer die gleichen. Ethik und Fairneß galten für eine andere Zeit. Denn inzwischen geht es doch, wie man vorgibt, längst schon ums reine Überleben an einem miserablen Wirtschaftsstandtort. Die vordergründige Frage nach der Ethik ist dabei jedoch gar nicht die alles entscheidende Frage, denn die wichtigste aller Fragen muß heißen:

"Sind wir heute wirklich um so Vieles aufgeklärter, qualifizierter, erfahrener und rationaler und entscheidungsfreudiger als früher?" Sind wir methodischer, planvoller, konsequenter, logischer und hierdurch auch wissender geworden? Oder serviert man uns hier überwiegend immer und immer wieder den alten Wein in neuen Schläuchen? Die modernen Management- und Wirtschaftswissenschaften wollen heute vieles, was ehemals so zweckmäßig, erfolgreich und überzeugend war, plötzlich in Frage stellen oder sogar schon überzeugend widerlegt haben. Dabei arbeiten auch diese "Wissenschaften" inzwischen fast nur noch an der Erfindung und Verbreitung von gefälligen neuen Parolen um damit die scheinbar antiquierten Maxime einer vernünftigen aber längst überholten "Führung" angeblich sogar "wissenschaftlich abgesichert" ad absurdum zu führen. Viele Manager folgen sklavisch diesen "verwissenschaftlichten" Auffassungen und unterwerfen sich den daraus resultierenden diffusen akademischen Wirtschaftstheorien. Selbst den größten Schwachsinn kann man den meisten von ihnen verkaufen, sobald man eine entsprechende Erklärung nur mit den Worten beginnt:" Bekanntlich ist es wissenschaftlich längst erwiesen, daß......." Anstatt sich einer vernünftigen Führung zu befleißigen und selbst zu denken, versuchten sie deshalb allerorten solche diffusen Thesen auch bei ihren täglichen Produktions- und Dienstleistungsprozessen umzusetzen.

Eine weitere sehr wichtige Frage ist jedoch, ob wir solche Krücken überhaupt nötig haben? Ich glaube nein. Statt dessen glaube ich vielmehr, daß endlich wieder echte Führung in unseren Betrieben gebraucht wird und kein verwässertes, hauptsächlich durch hohle Floskeln und ganzen Herden von externen Beratern geprägtes flatterhaftes Mißmanagement.

Natürlich kann dieses Buch nicht den Anspruch erheben, sich mit all den Wissenschaftsbanalitäten die uns heute als neue Managementsysteme verkauft werden, ausführlich auseinandersetzen zu wollen. Das ist schon deshalb gar nicht möglich, weil ja ständig neue von ihnen aus dem Boden schießen, wie Pilze nach einem warmen Regenguß. Als Autor versuche ich dem Leser vielmehr völlig andersartige Erkenntnisse zu vermitteln. Lebenserfahrung die ich, als Hypnosetherapeut, durch einen mehr als zwanzigjährigen Umgang mit den tiefen Schichten des menschlichen Unterbewußtseins erwarb. Die daraus resultierenden Erkenntnisse versuche ich all jenen Menschen zu vermitteln, die solche seltenen Erfahrungen kaum jemals selbst machen können oder wollen. Menschen die daher oft kaum verstehen, warum sie oft völlig anders reagieren und handeln, als es ihnen im Nachhinein vernünftig erscheint. Hierdurch werden wirksame Alternativen dafür aufgezeigt, durch welche man zu einem kritischeren Umgang mit den vielen, oft überspannten Managementwissenschaften, Management-Philosophien und Mythologien, aber auch mit einer selbstherrlichen Management-Psychologie kommt. Denn die all die gerade genannten sind oft viel mythologischer, als die Mythologie von "Hermes der ab und zu einmal für kurze Zeit einen Raum betritt"! Damit Sie sehen können, daß ich viele Dinge aus einem anderen, von der verbreiteten Norm etwas abweichenden Blickwinkel zu betrachten versuche, habe ich Ihnen weiter unten ein kurzes Kapitel des Buches mit dem Titel "Die Herren der Sterne!" als Leseprobe beigefügt. Dieses Buch wurde in einer Zeit geschrieben, in der die hitzige Diskussionen über die Abschaffung einer angeblich verfassungswidrigen Vermögenssteuer noch nicht ganz verstummt ist. In einer Zeit, in der es ganz normal zu sein scheint, daß eine kleine Gruppe von nur 386 Menschen, deren Mitglieder allerdings allesamt Vermögensmilliardäre sind, etwa die gleiche Menge Geldes ihr EIGEN nennen dürfen, wie rund Zweitausenfünfhundertmillionen der Anderen "also der normaleren" Menschen. Diese Zahl entspricht immerhin der knappen Hälfte aller Menschen, die auf den fünf Kontinenten unseres blauen Planeten leben! Geschrieben wurde es auch in einer Zeit in der in diesem Lande mehr als 4 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet sind, die geschätzte versteckte Arbeitslosigkeit mitgerechnet, sind es sogar zwischen 7,7 und 8 Millionen! Dieses Buch sollten sie darum mit einer Einstellung lesen, die in einem Spruch des Dichters Novalis zum Ausdruck kommt: Alles ist gut! Nur nicht immer, nur nicht Überall, nur nicht für Alle.

Im Teil I dieses Buches lernen Sie, was Menschen unterbewußt glauben, und wonach wir im Grunde alle suchen. Im Teil II erfahren Sie die Gründe für die heutzutage so weit verbreiteten Sinnfindungskrisen und im Teil III schließlich, welcher Weg uns aus dieser Misere führen kann!


Kundenrezensionen bei Amazon (Beispiel)

Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen
Anzahl der Rezensionen: 15 von 5 Sternen..., 16. August 2001
Rezensentin/Rezensent: mail@erew.de aus Viersen, D

Dieses Buch erhebt nicht den Anspruch, sich mit all' den Wissenschaftsbanalitäten, die als neue Managementsysteme verkauft werden, ausführlich auseinander zu setzen. Ein solcher Anspruch wäre nicht möglich zu realisieren, weil ständig neue aus dem Boden schießen, wie Pilze nach einem warmen Regenguss. K. J. Miegel vermittelt andersartige Erkenntnisse: Lebenserfahrung, die er durch einen mehr als 20-jährigen Umgang mit dem menschlichen Unterbewußtsein machte. „Erfahrung, wie ich sie beim Umgang mit dem menschlichen Unterbewußten als Hyponotiseur und Hypnosetherapeut erwarb." Die aus seiner Arbeit erwachsenen Erkenntnisse vermittelt er all jenen, die solch seltene Erfahrungen kaum jemals selbst machten. Er möchte nämlich wirksame Alternativen dafür aufzeigen, wie Sie und ich zu einem kritischen Umgang mit den vielen, oft überspannten Managementwissenschaften, Managementphilosophien und -Mythologien kommen. „Denn diese sind fast alle viel mythologischer als jene Mythologie von „Hermes", der ab und zu einmal für kurze Zeit einen Raum betritt."

Damit die Substanz dieses Buches den Leser und mir deutlich wird, empfiehlt mir der Autor seine Veröffentlichung unter folgendem Gesichtspunkt des Dichters Novalis zu lesen:

„Alles ist gut! Nur nicht immer. Nur nicht Überall. Nur nicht für alle."

Bei mir und in mir erreichte der Autor, mir vertiefend und verstärkt darüber Gedanken zu machen, wie andere und ich aus bedrohlichen Sinnfindungskrisen mit einhergehender Sprachlosigkeit zu befreien sind. Bedeutsam werte ich seinen diskussionswürdigen Beitrag, den er dem verkannten Unterbewusstsein beimisst, die den Menschen blockieren „ja geradezu versklaven, bei entsprechender Kenntnis seiner Wirkung aber auch gezielt zur Überwindung von Problemen verhelfen".

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was Menschen glauben und wonach sie alle suchen. - Wofür ist die Wissenschaftslehre eigentlich gut ? - Die Gründe für die Sinnfindungsschwierigkeiten von Führern in Politik und Wirtschaft. - Das Hauptärgernis sind die unfähigen Chefs. - „Es tagt und tagt, doch wird's nie hell!" - Managementmythologie - Vom Chaos zum Logos. - Der Weg aus der Misere. - Das menschliche „Ich". - Auswirkungen der menschlichen Egozentrik. - Gruppenegozentrik - Gruppenegoismus - Mit seiner maßlosen Selbstsucht bedroht der Mensch die Schöpfung. - Die Teufelsspirale. - Es muss eine Neubesinnung der Wissenschaft gefordert werden. - Heißt glauben wirklich nicht wissen ?

Für die erew-BIBLIO-KOM: Dr. Karl-J. Kluge*
Professor für Wirtschaftswissenschaften